B522/11

2K EPOXYDVERZINKER

EIGENSCHAFTEN ALLGEMEIN
Es handelt sich um organische Zweikomponenten Epoxyd-Polyamid-Rotschutzsysteme mit hohem metallischem Zinkanteil, welche durch einen chemischen kathodischen Schutzmechanismus das darunter liegende Metall auf Dauer schützen.
Sie werden auch als „Kaltverzinkung“ bezeichnet.
Vorher muss man eine Sandstrahlung mit Grad Sa 2 ausführen ½.
Mit diesen Epoxydverzinkern können langzeitige Schutzschichten mit optimalen Haftungsleistungen, chemischem und mechanischem Widerstand und Rotschutzeigenschaften hergestellt werden.

NUTZUNGSGEBIETE
Für den Rostschutz von Eisenstrukturen, Stahl und Gusseisen.
Für neue Anlagen jeder Art, wenn eine Dicke von 50 – 70 Mikron trocken aufgetragen wird. Erlaubt außerdem einen guten kurzzeitigen Schutz, wenn keine Lackierung angebracht wird.
Gut ist auch der Widerstand bei hohen Temperaturen bis zu ca. 200 °C.
Nützlich für kleine Ausbesserungen, z.B. für Schweißteile auf heißverzinktem oder elektrolytisch verzinktem Stahl.
Die erneute Lackierung ist nach ca. 2 – 3 Stunden bis max. 24 Stunden ab Anbringung mit Endbearbeitungssystemen vom Typ Epoxyd und Poliurethan möglich.

KATALYSATOR
Standard: B591 Katalyseverhältnis: 20 % in Gewicht
Schnell: B592 Katalyseverhältnis: 15 % in Gewicht
Sehr trocken: B594 Katalyseverhältnis: 10 % in Gewicht

NUTZUNGSWEISE
Katalysator: 20 % mit B591
Empfohlene Verdünnung: 10 – 20 % mit Verdünner B311
Viskosität bei Anwendung: 20 – 25” Ford 4 ( Spritzung )

TROCKNUNG
Luft, bei 20°C und 50% U.R.
Pulver außen: 30 – 60’
Handbarkeit: 2 – 3 Stunden
Hart in Tiefe: 24 – 36 Stunden
Im Ofen: 20 – 30‘ bei 60 – 80°C

POT LIFE
Für das katalysierte und verdünnte Produkt mit B591: 3 – 4 Stunden bei 20°C.

THEORETISCHE ERGIEBIGKEIT
3 – 3,5 mq / Kg bei einer Dicke von 50 – 70 Mikron trocken

EMPFEHLUNGEN FÜR DIE ANWENDUNG
Die Produkte dürfen nicht bei Temperaturen unter 5°C aufgetragen werden, da sonst eine unregelmäßige Härtung auftreten kann, wodurch die chemisch-physikalischen Eigenschaften verschlechtert werden.
Die Oberfläche muss einer Sandstrahlung mit Grad Sa 2½ unterzogen werden und die Epoxydverzinkung muss sofort aufgetragen werden, ohne dass Feuchtigkeit aufgenommen wird, was zur Rostbildung führen könnte.
Der Mindestintervall der Trocknung zwischen Verzinkung und Lackierung beträgt 2 – 3 Stunden; wenn die Lackierung später als 24 Stunden aufgetragen wird, sollte zuerst eine leichte und verdünntere Schicht und dann nach 15 – 20 Minuten die Endschicht aufgetragen werden.
Die Anwendung der Produkte muss unter Umgebungsbedingungen, Temperatur und Feuchtigkeit erfolgen, welche das Endergebnis nicht beeinträchtigen. D.h., sie dürfen nicht bei Temperaturen unter 5°C und einer relativen Feuchtigkeit von mehr als 70% aufgetragen werden. Bei Temperaturen unter 15°C muss man mit einer merklichen Verlängerung der Wartezeiten auf die Härtung rechnen.

STABILITÄT BEI DER LAGERUNG
6 Monate bei Temperaturen zwischen +5°C und +30°C in versiegelten Dosen.
Ein eventuelles Aufblähen der Dosen weist auf das Eindringen von Feuchtigkeit oder Wasser hin wodurch brennbares Gas (Hydrogen) entstanden ist.

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